Das Schweigen brechen
Rassismus und Sexismus im deutschen HipHop
Kommerziell erfolgreicher deutscher HipHop...
...zeichnet sich immer mehr durch rassistische, Gewalt verherrlichende und obszön-frauenfeindliche Inhalte aus. Als Verein und Künstlerzusammenschluss, der sich gegen Rassismus und für Gleichberechtigung engagiert, sehen wir diese Entwicklung der letzten Jahre mit wachsender Besorgnis. Es ist höchste Zeit, zu reagieren und einen gesamtgesellschaftlichen Diskurs anzustoßen.
Im Frühjahr 2007 steigt mit „Neger Neger“ (Aggro-Berlin/Groove Attack) das Debütalbum des „meist indizierten Rappers Deutschlands“ B-Tight auf Platz 6 der deutschen Albumcharts ein. Hinsichtlich Titel und Artwork dockt das Album an die 2002 erschienene EP „Der Neger in mir“ an – auf der ursprünglichen Version des Covers sieht man einen schwarz angemalten B-Tight, der sich mit der einen Hand ein Messer an den Kehle hält und in der anderen Hand seinen blutenden abgetrennten hellhäutigeren Kopf. Im Titeltrack „Der Neger“ heißt es: Wer ist wieder da und wieder mal überragend? Wer raucht immer noch dein Gras? Der Neger Neger! / Wer rammt immer noch seinen Penis in dein Loch? Sag mir wer ist immer straff? Der Neger Neger! Das Berliner Label will einmal mehr schocken und setzt mit der flankierenden Werbekampagne noch einen drauf: In den Wochen und Monaten nach dem Release finden sich vor allem in den deutschen Großstädten Sticker mit der Aufschrift „Neger Neger“.
Bei Brothers Keepers e.V...
...beobachten wir das Geschehen zunächst – schließlich ist es fraglich, ob man dem „Schrei nach Aufmerksamkeit“ entsprechen sollte. Doch mit der Zeit erreichen uns immer mehr erschreckende Mails, die verdeutlichen, dass ein Handeln zwingend notwendig ist. So finden sich die Sticker nicht nur vermehrt an Schulen und Kindergärten, sondern werden bei afrodeutschen Kids – quasi als Markierung – auf Schulhefte und -ranzen geklebt. Jugendliche singen den Refrain öffentlich, offensichtlich ohne ein Bewusstsein darüber, dass sich Schwarze in ihrem Umfeld befinden, die sich verbal angegriffen fühlen.
Der Begriff „Neger“ ist und bleibt eine rassistische Beleidigung. „Wir lehnen die Verwendung des N-Wortes, egal ob als Fremd- oder Selbstbezeichnung, ab – genauso wie jegliches frauenfeindliches Vokabular“, heißt es in der Petition, die wir am 2. Juli 2007 auf unserer Homepage online stellen. Bereits im Vorfeld hatten sich viele Prominente aus der Entertainmentbranche und Politik mit ihrer Unterschrift an der Aktion beteiligt, darunter Smudo von den Fantastischen Vier: „Bei Rassismus hört die künstlerische Freiheit auf. Jeder Künstler hat eine gesellschaftliche Verantwortung.“ Durch die Petition angesprochen werden sollen die Verantwortlichen in der Musikindustrie – die Plattenfirmen, Labels und Vertriebe – genauso wie Vertreter aus Medien und Politik und natürlich auch die Mitglieder der deutschen HipHop-Community – sowohl die Künstler als auch die Konsumenten.
B-Tights Album und die Folgen
sind letztlich nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Vor allem in Bezug auf die erfolgreichen Rap-Acts – und damit in der öffentlichen Wahrnehmung – wirkt deutscher HipHop zunehmend wie eine Monokultur, dominiert von Artists, die in Anlehnung an US-amerikanische Images eine vermeintlich authentische Street Credibility konstruieren. Diese soll in Form von aggressiven, sexistischen und rassistischen Texten nichts anderes als die Realität im „Ghetto“ widerspiegeln und wird somit gemeinhin als „Sozialkritik“ der „Unterschicht“ sowie als „Sprache der Straße“ gerechtfertigt und gedeutet.
Besonders in Bezug auf rassistische oder auch nationalistische Textzeilen erhält die Inszenierung eine zusätzliche Legitimierung über die „nicht-deutsche“ Herkunft der Protagonisten und die multikulturelle Zusammensetzung ihrer Label. So heißt es auch in einer Erklärung, die Aggro Berlin wenige Tage nach der Veröffentlichung der Petition online stellt: „Wie schon zahlreich öffentlich dargestellt wurde, besteht Aggro Berlin aus Künstlern und Angestellten unterschiedlichster Herkunft. Alle Vorwürfe in Richtung Rassismus entbehren nicht nur deshalb jeglicher Grundlage.“ Dass es uns mit der Petition nicht darum geht, Aggro Berlin als rassistisches Label anzuprangern, sondern darum, dass es sich rassistischer Stereotype bedient, um daraus finanziellen Profit zu schlagen, scheint den Verfassern entgangen. Zudem stellt sich für uns bei solch einer Argumentation zum einen die Frage, wie viele Schwarze, die kein Problem mit dem N-Wort haben, denn genau bei dem „bunten“ Label arbeiten und zum anderen, warum das Eine und das Andere sich zwangsläufig gegenseitig ausschließen. Ein trauriger Mechanismus an Rassismus ist schließlich, dass selbst Betroffene ihn aufgrund seiner gesellschaftlichen Verankerung verinnerlichen und leben – sprich: Sie bedienen Rollen, die erwartet werden und rechtfertigen den Gebrauch verschiedener Begriffe damit, dass sie selbst noch nie mit Rassismus konfrontiert worden seien.
Auch B-Tight, Sohn eines Afroamerikaners...
...und einer Deutschen, äußert sich in einem Interview mit dem Berliner Radiosender „Radio Multikulti“ ähnlich: „So wie ich mit dem Wort groß geworden bin, hat das keine rassistische Aussage und mich hat noch nie irgendein Weißer negativ Neger genannt. Und mir wurde einfach nicht beigebracht, dass das ein schlimmes Wort ist und ich sehe es auch gar nicht als schlimmes Wort. Ich finde, Neger ist ein sehr schönes Wort.“ Es ist traurig, aber offensichtlich sind an B-Tight einige wesentliche Episoden der Weltgeschichte und des Weltgeschehens vorbeigegangen. In unserer Petition heißt es dazu:
Das N-Wort steht für die Herabwürdigung und Entmenschlichung Schwarzer Menschen. Dies zeigt sich sowohl in der deutschen Geschichte (Versklavung, Kolonialismus, Genozid, Zwangssterilisierung, Ermordung in Konzentrationslagern) als auch in der deutschen Gegenwart.
Dass es sich bei B-Tights Aussagen
nicht um Dummheit oder mangelnder Bildung handeln kann, sondern um pure Ignoranz und Respektlosigkeit (nicht nur gegenüber all jenen Schwarzen, die rassistische Gewalterfahrungen gemacht haben oder denen, die den alltäglichen Rassismus sehr wohl wahrnehmen, sondern auch gegenüber seinen eigenen Vorfahren und ihrer Geschichte), zeigt sich an weiteren Stellen des Interviews: „Das Wort Neger entertained mich .. – ganz besonders weil ich immer Leute sehe, wie sie darauf reagieren, wenn das Wort fällt – das ist wie eine Bombe, die man schmeißt.“ Scheinbar dreht sich bei Aggro alles um Provokation – und natürlich darum, wie sich mit ebendieser Geld verdienen lässt. „Ich bin der Künstler, aber meine Labelbosse sind die Strategen und natürlich geben die mir da auch Tipps und versuchen mir zu zeigen, was lukrativ ist (...).“
Ungeachtet solcher Interviews halten vor allem die Aggro-Fans die Petition für übertrieben. In zahlreichen E-Mails wird argumentiert, dass das N-Wort in den USA (vor allem im Rap) inzwischen Alltag und schon allein deswegen nicht mehr negativ besetzt sei. Vielmehr trage B-Tight mit seinem Album doch dazu bei, dass der Begriff auch in Deutschland neu/positiv besetzt und damit salonfähig werde – wir, Brothers Keepers, sollten uns freuen, anstatt gegen ihn zu wettern.
Bei einer solchen Argumentation fragen wir uns allerdings, was an Textzeilen wie „Wer raucht immer noch dein Gras? Der Neger Neger! / Wer rammt immer noch seinen Penis in dein Loch? Sag mir wer ist immer straff? Der Neger Neger!“ positiv sein soll. Handelt es sich hierbei nicht eher um das Bedienen gängiger rassistischer Klischees – beispielsweise das des hyperpotenten, drogenkonsumierenden und -dealenden Schwarzen, dem man nicht trauen darf!?
Darüber hinaus ist die Geschichte...
...des deutschen Begriffes „Neger“ in keiner Weise mit der Wortgeschichte in den USA vergleichbar. Während in Deutschland eine inhaltlich kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff bis heute ausgeblieben ist, haben Entwicklung und Verwendung des N-Wortes in den USA ihren Ursprung im afroamerikanischen Widerstand. So wurde Anfang der 1970er Jahre, in einem Akt der Selbstbestimmung und ausgehend von den Schwarzen in den Ghettos, aus der Fremdbestimmung „Nigger“ das selbstbestimmte „Nigga“ – eine Bezeichnung, die die ursprüngliche Bedeutung relativieren und ironisieren sollte. Zum einen verdeutlichte dieses „Spiel“ mit der Wortendung, dass sich an der Situation der Schwarzen in den Ghettos (trotz neu gewonnener Bürgerrechte) nichts verändert hatte, zum anderen wurde klargestellt, dass Schwarze durchaus in der Lage waren, sich selbst zu bestimmen. Entsprechende Entwicklungen spiegelten sich auch im HipHop wider, nicht zuletzt durch Rapgruppen wie NWA. In der Dokumentation „Tupac: Resurrection“ differenziert auch die HipHop-Legende: „Niggers was the ones on the rope, hanging off the thing; niggas is the ones with gold ropes, hanging out at clubs.“ (frei übersetzt: Nigger – ein Schwarzer Mann mit einer Sklavenkette um den Hals. Nigga – ein Schwarzer Mann mit einer Goldkette um den Hals.) Doch trotz aller Um- und Neubesetzung gilt auch in den USA ein ungeschriebenes Gesetz, an welches sich alle Weißen, die nicht als Rassisten gelten wollen, zu halten wissen: Nur Schwarze dürfen sich untereinander als „Nigga“ bezeichnen! Es dürfte also durchaus interessant werden, zeigt man Schwarzen Amerikanern Ausschnitte aus B-Tight Konzerten – im Besonderen die Stelle, an der eine Masse vornehmlich Weißer kollektiv „Der Neger“ brüllt.
Zudem steht der Gebrauch des N-Wortes auch in den USA stark in der Kritik,
ein Aspekt, der uns hierzulande meist verborgen bleibt. So gibt es zahlreiche Vereine, Initiativen und Bewegungen, die gegen den inflationären Gebrauch des Wortes mobil machen – online unter anderem:
Im New Yorker Stadtrat (wie auch in verschiedenen anderen Städten) gab es Anfang 2007 eine Resolution, in der die Bürger dazu aufgefordert wurden, den Begriff nicht mehr zu verwenden. Im Frühsommer 2007 wurde das Wort, initiiert von der NAACP (National Association for the Advancement of Colored People), in Detroit gar symbolisch zu Grabe getragen.
In Deutschland kämpfen nun bald seit 30 Jahren Schwarze Initiativen gegen die Verwendung des N-Wortes – gegen Denkmuster, Vorstellungen und Hierarchien, die unweigerlich mit diesem Begriff verbunden sind. Entsprechend ist das deutsche „Neger“ eher mit dem englischen „Nigger“ gleichzusetzen. Eine Bedeutungsverschiebung wie in den USA ist schon allein aufgrund des unterschiedlichen historischen Kontextes und der unterschiedlichen gesellschaftlichen Strukturen gar nicht möglich. B-Tight eine solche Bedeutungsverschiebung zuzuschreiben wirkt, mal ganz abgesehen von den Inhalten seiner Texte, vor diesem Hintergrund mehr als lächerlich.
Natürlich soll HipHop auch Spaß machen und entertainen.
B-Tight jedoch trägt vielmehr dazu bei, dass vor allem Rap in Deutschland als ein Angebot für all jene bereitgestellt wird, die ihn ohne politische Perspektive und damit losgelöst aus dem ursprünglichen HipHop-Kontext, dafür aber mit demonstrativer Bestätigung gängiger Klischees und obszöner Inhalte hören wollen.
„HipHop – Quo Vadis?“ oder: Das Schweigen ist gebrochen!
Nicht zuletzt aufgrund dieser Entwicklungen und in Anlehnung an die Petition lädt Brothers Keepers e.V. mit dem Medienpartner Musikwoche und der Amadeu Antonio Stiftung am 21. September 2007 zu einer Pressekonferenz auf die Musikmesse Popkomm nach Berlin ein.
Unter dem Titel „HipHop – Quo Vadis?“ diskutieren
- Murat Güngör - Autor
- Torch - HipHop Artist/BK
- Ramin Bozorgzadeh -Groove Attack
- Adé Bantu - Musiker/BK
- Abisara Machold - Sängerin/Soz.Wiss.
- Marcus Staiger - Royal Bunker
- Daniel Köhler - Juice
- Noah Sow - Autorin/Musikerin/Der Braune Mob
über die gegenwärtigen Entwicklungen im deutschsprachigen HipHop. Die Moderation übernimmt Manfred Gillig, Chefredakteur des Branchenmagazins Musikwoche. Mit der Begründung, sich nicht als relevante Akteure in einer solchen Diskussion zu sehen, hatten die Geschäftsführung/Künstler von Aggro Berlin wie auch die Chefredaktion der Bravo HipHop Spezial im Vorfeld leider abgesagt.
Gestritten wird trotzdem – vor allem darüber, wo die Grenze für Rassismus und Sexismus im Rap verlaufe, welche Rolle die Medien und auch die Musikindustrie spielen und inwieweit der „deutsche Gangsta-Rap“ vielleicht doch als eine „Kritik der Unterschicht“ bewertet werden könne. Einig ist man sich hingegen, dass auf allen Ebenen mehr Verantwortung übernommen werden müsse. So kommentiert Staiger die Absage von Aggro Berlin – nicht ins Mikrofon, aber dennoch für alle Anwesenden hörbar – als „feige“. Wenn 20.000 Kids auf Festivals „Der N.“ schreien, dürfe dies nicht unkommentiert bleiben, konstatiert widerum Torch. Letztlich betonen alle Beteiligten, dass es besonders wichtig sei, andere Formen des Rap zu fördern und darüber hinaus mehr Diskussionen mit ALLEN Verantwortlichen und unter Einbeziehung der Konsumenten zu führen.
Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist unserer Meinung mit der Petition und der daraus resultierenden öffentlichen Diskussion getan.
Die Unterstützer
- ADEFRA e.V.
Schwarze Frauen in Deutschland - AfricAvenir International e.V.
- Afro Project e.V
Africa Festival Würzburg - Züli Aladağ
Filmemacher / Drehbuchautor
Independent Artists Filmproduktion GbR - Dr. Susan Arndt
Kulturwissenschafterlin / Rassismusforscherin - Mo Asumang
Schauspielerin / Sängerin / Moderatorin / Filmemacherin - Imran Ayata
Autor - Anthony Baffoe
Ex-Fußballer - Uwe Banton
Reggae-Artist - Marieluise Beck
MdB / 2002 bis 2005 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend / 1998 bis 2005 Ausländerbeauftragte der Bundesregierung /
B90/DIE GRÜNEN - Carol Campell
Schauspielerin - Nisma Cherrat
Schauspielerin - Tahir Della
Vorstand ISD-Bund e.V. - Patrice
Singer / Songwriter - Petra Pau
MdB / Vizepräsidentin des Bundestages / DIE LINKE - EachOneTeachOneCrew
Anne Schmeckies, Phax Mulder, BigLeBasti & Björn Rausch - Ebony Prince
DJ / Hip Hop-Artist - Hans-Josef Fell
MdB / Sprecher für Forschung, Technologie und Energieexperte / B90/DIE GRÜNEN - Harald Ganns
Botschafter a.D. - Monika Griefahn
MdB / Sprecherin für Kultur und Medien / SPD - General Snipe
Hip Hop-Artist - Diana Golze
MdB/ kinder- und jugendpolitische Sprecherin / DIE LINKE - Murat Güngör
Kanak Attak / Musiker / Produzent / DJ / Buchautor - Sven Halfar
Filmemacher - Ulrike Höfken
MdB / Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz / B90/DIE GRÜNEN - Hajo Jahn
Vorsitzender der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft und -Stiftung Verbrannte und verbannte Dichter-/KünstlerInnen - Jeannine Kantara
afrodeutsche Autorin - John Kantara
Journalist / Autor - Phil Kullmann
Raw Artistic Records - Markus Kurth
MdB / Sozialpolitischer Sprecher / B90/DIE GRÜNEN - Frank Lemloh
Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft e.V. - Hannes Loh
Journalist / Autor - Lopango Ya Banka
Hip Hop-Artists - Anna Lührmann
MdB / B90/Die Grünen - Nkechi Madubuko
Journalistin / Moderatorin Viva zwei 1996-99 - Hans-Jürgen Massaquoi
Journalist / Autor - Mekonnen Mesghena
Heinrich Böll Stiftung - Mut gegen rechte Gewalt
- Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.
- Cem Özdemir
MdEP / B90/DIE GRÜNEN - Uche Nduka
Autor - Wolfgang Niedecken
BAP - Omid Nouripour
MdB / B90/DIE GRÜNEN - Katja Riemann
Schauspielerin - Claudia Roth
MdB und Bundesvorsitzende B90/DIE GRÜNEN - Elisabeth Scharfenberg
MdB / B90/DIE GRÜNEN - Zadie Smith
Autorin - Smudo
Die Fantastischen Vier - Noah Sow
Artist / Der braune Mob e.V. - SR CLIQUE
Hip Hop-Artist - Silke Stokar
MdB / innenpolitische Sprecherin / B90/DIE GRÜNEN - Dr. Wolfgang Thierse
MdB / Bundestagsvizepräsident / SPD - Torch
DJ, Hip Hop-Artist - Birol Ünel
Schauspieler - Roger Willemsen
Publizist / Autor / Moderator - Winta Yohannes
Filmemacherin - X
Das Magazin für AfroKultur










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