<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>
<channel>
	<title>Comments on: Polizeigewalt in Österreich</title>
	<atom:link href="http://brotherskeepers.org/blog/2009/02/polizeigewalt-in-osterreich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://brotherskeepers.org/blog/2009/02/polizeigewalt-in-osterreich/</link>
	<description>I am my Brothers Keeper</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 21:16:25 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>By: Indra</title>
		<link>http://brotherskeepers.org/blog/2009/02/polizeigewalt-in-osterreich/comment-page-1/#comment-6961</link>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 14:43:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://brotherskeepers.org/blog/?p=1026#comment-6961</guid>
		<description>Ich habe es gerade erst gelesen und bin echt geschockt. Allerdings weiß ich von ehemaligen Kollegen bei der UN, dass Wien kein angenehmer Ort zum Leben ist. Ich wurde vor Jahren bei einer Klassenfahrt nach München auch von Polizisten nach meiner Aufenthaltsgenehmigung gefragt. Selbst als ich akzentfrei auf deutsch geantwortet habe, wurden die nicht hellhörig. Ohne Worte. Von einer befreundeten Polizistin weiß ich, dass es eigentlich genügend Weiterbildungen für Polizisten gibt. Aber wirkt ganz offensichtlich nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es gerade erst gelesen und bin echt geschockt. Allerdings weiß ich von ehemaligen Kollegen bei der UN, dass Wien kein angenehmer Ort zum Leben ist. Ich wurde vor Jahren bei einer Klassenfahrt nach München auch von Polizisten nach meiner Aufenthaltsgenehmigung gefragt. Selbst als ich akzentfrei auf deutsch geantwortet habe, wurden die nicht hellhörig. Ohne Worte. Von einer befreundeten Polizistin weiß ich, dass es eigentlich genügend Weiterbildungen für Polizisten gibt. Aber wirkt ganz offensichtlich nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Pitch</title>
		<link>http://brotherskeepers.org/blog/2009/02/polizeigewalt-in-osterreich/comment-page-1/#comment-6960</link>
		<dc:creator>Pitch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 08:59:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://brotherskeepers.org/blog/?p=1026#comment-6960</guid>
		<description>Vor fast einem viertel Jahrhundert, damals noch als Jugendlicher, bin ich Zeuge geworden, wie mein älterer Bruder in der Innenstadt von Thun (Schweizer Provinzkaff) von zwei Kantonspolizisten gepackt und zum fixieren brutal auf die Motorhaube des Streifenwagens gedrückt wurde. Das geschah an einem Samstagnachmittag in der belebten Fussgängerzone. Gewaltsam haben die beiden Polizisten meinem Bruder sein Portemonnaie aus der Hosentasche gerissen, um seine Personalien festzustellen (ist illegal). Als sie dann die (Schweizer) Identitätskarte sahen und merkten, dass sie die falsche Person gepackt hatten, liessen sie, mit der lapidaren Bemerkung "Wir haben Sie verwechselt", von ihm ab. Danach stiegen sie ins Auto und fuhren davon. Kein Wort der Entschuldigung. Mein Bruder, der nichts getan hatte, was ein solches Vorgehen der Polizei gerechtfertigt hätte, hatte danach Blessuren im Gesicht und am Oberkörper. Die ganze Szenerie dauerte kaum länger als eine Minute.

Wenn solche Erfahrungen Bestandteil des Erfahrungsschatzes sind, nimmt man in der Folge die Polizei schon als Bedrohung war. Bei mir ist das jedenfalls so. Als ich vor wenigen Monaten hier in Basel mitten in der Nacht auf dem Nachhauseweg von vier(!) PolizistInnen angehalten wurde, empfand ich das als derart nötigend, das ich das Gefühl hatte, ich klappe vor lauter Stress zusammen und werd ohnmächtig. Der Wortführer stellte sich vor mich hin, verlangte meinen Ausweis und hörte auch dann nicht auf, mit mir Hochdeutsch zu sprechen, als er meine Schweizer Identitätskarte sah. Die anderen drei haben mich richtig "umzingelt". Einer auf der Seite, zwei hinten und standen in einem Abstand von etwa einem Meter von mir weg. Zu alledem hatten sie dann noch Probleme bei der Identitätsüberprüfung. Irgendwie haben sie es nicht auf Anhieb geschafft, eine Funkverbindung zu ihrer Zentrale herzustellen und auch mit dem Handy klappte es nicht. So dauerte diese, für mich bedrohliche Situation mehr als fünf Minuten. Ich stand völlig steif und verkrampft da, aus Angst, dass wenn ich mich bewege, die PolizistInnen das fehlinterpretieren könnten und mich packen würden. Nachdem ich auch noch den Inhalt meines Rucksackes zeigen musste durfte ich endlich gehen. Das "noch eine schöne Nacht!" das mir der wortführende Polizist hinterher rief empfand ich als blanken Hohn.

Die haben keine Ahnung, was sie da tun und wie sich eine PoC in einer solchen Situation überhaupt fühlt. Die Unschuldsvermutung gilt halt wirklich nur für weisse Menschen. Da erstaunt es mich nicht im geringsten, dass in Frankreich gelegentlich und immer wieder Autos in Flammen aufgehen und es zu Krawallen kommt.

Da gibt es noch viel Handlungsbedarf, grenzübergreiffend!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fast einem viertel Jahrhundert, damals noch als Jugendlicher, bin ich Zeuge geworden, wie mein älterer Bruder in der Innenstadt von Thun (Schweizer Provinzkaff) von zwei Kantonspolizisten gepackt und zum fixieren brutal auf die Motorhaube des Streifenwagens gedrückt wurde. Das geschah an einem Samstagnachmittag in der belebten Fussgängerzone. Gewaltsam haben die beiden Polizisten meinem Bruder sein Portemonnaie aus der Hosentasche gerissen, um seine Personalien festzustellen (ist illegal). Als sie dann die (Schweizer) Identitätskarte sahen und merkten, dass sie die falsche Person gepackt hatten, liessen sie, mit der lapidaren Bemerkung &#8220;Wir haben Sie verwechselt&#8221;, von ihm ab. Danach stiegen sie ins Auto und fuhren davon. Kein Wort der Entschuldigung. Mein Bruder, der nichts getan hatte, was ein solches Vorgehen der Polizei gerechtfertigt hätte, hatte danach Blessuren im Gesicht und am Oberkörper. Die ganze Szenerie dauerte kaum länger als eine Minute.</p>
<p>Wenn solche Erfahrungen Bestandteil des Erfahrungsschatzes sind, nimmt man in der Folge die Polizei schon als Bedrohung war. Bei mir ist das jedenfalls so. Als ich vor wenigen Monaten hier in Basel mitten in der Nacht auf dem Nachhauseweg von vier(!) PolizistInnen angehalten wurde, empfand ich das als derart nötigend, das ich das Gefühl hatte, ich klappe vor lauter Stress zusammen und werd ohnmächtig. Der Wortführer stellte sich vor mich hin, verlangte meinen Ausweis und hörte auch dann nicht auf, mit mir Hochdeutsch zu sprechen, als er meine Schweizer Identitätskarte sah. Die anderen drei haben mich richtig &#8220;umzingelt&#8221;. Einer auf der Seite, zwei hinten und standen in einem Abstand von etwa einem Meter von mir weg. Zu alledem hatten sie dann noch Probleme bei der Identitätsüberprüfung. Irgendwie haben sie es nicht auf Anhieb geschafft, eine Funkverbindung zu ihrer Zentrale herzustellen und auch mit dem Handy klappte es nicht. So dauerte diese, für mich bedrohliche Situation mehr als fünf Minuten. Ich stand völlig steif und verkrampft da, aus Angst, dass wenn ich mich bewege, die PolizistInnen das fehlinterpretieren könnten und mich packen würden. Nachdem ich auch noch den Inhalt meines Rucksackes zeigen musste durfte ich endlich gehen. Das &#8220;noch eine schöne Nacht!&#8221; das mir der wortführende Polizist hinterher rief empfand ich als blanken Hohn.</p>
<p>Die haben keine Ahnung, was sie da tun und wie sich eine PoC in einer solchen Situation überhaupt fühlt. Die Unschuldsvermutung gilt halt wirklich nur für weisse Menschen. Da erstaunt es mich nicht im geringsten, dass in Frankreich gelegentlich und immer wieder Autos in Flammen aufgehen und es zu Krawallen kommt.</p>
<p>Da gibt es noch viel Handlungsbedarf, grenzübergreiffend!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: POLIZEIGEWALT IN ÖSTERREICH &#124; DER SCHWARZE BLOG</title>
		<link>http://brotherskeepers.org/blog/2009/02/polizeigewalt-in-osterreich/comment-page-1/#comment-6957</link>
		<dc:creator>POLIZEIGEWALT IN ÖSTERREICH &#124; DER SCHWARZE BLOG</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 13:35:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://brotherskeepers.org/blog/?p=1026#comment-6957</guid>
		<description>[...] Hier ein Blogeintrag dar&#252;ber im Brothers Keepers Blog [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hier ein Blogeintrag dar&uuml;ber im Brothers Keepers Blog [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

