Petition gegen Gebührenerhebung der GEMA
Monday, den 22. June 2009Die Musikindustrie befindet sich in der Krise. Keine neue Nachricht, dennoch erscheinen die Methoden, mit denen dagegen angegangen wird, in den meisten Fällen mehr als fragwürdig.
So gab die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) bereits Anfang des Jahres bekannt, aufgrund des massiven Einbruchs bei den Umsätzen und Gewinnen aus dem Verkauf von Tonträgern, eine Gebührenerhebung bei Konzertveranstaltungen durchzuführen. Faktisch bedeutet dies, dass die Tarife für Konzertveranstalter um 600 Prozent erhöht werden sollen.
Beispiel aus dem Handelsblatt:
(…) ein Konzert mit einem Kartenpreis von 45 Euro und 5000 Fans vorgerechnet. Nach alter Ordnung werden 3.369,60 Euro fällig. Der neue Tarif laute dagegen auf 18.000 Euro. Dazu muss noch zehn Prozent auf die Nebenverkäufe und Sponsorengelder abgeführt werden (…). Vom Rest muss dann der gesamte Konzertbetrieb, von der Hallenmiete bis zu den Löhnen der Bühnenarbeiter und den Stromkosten bezahlt werden.



