‘Props‘ Archiv

Nosliw: “Nazis Raus!”

Thursday, den 29. April 2010

Der Reggae/Dancehall Sänger Eric A. Wilson, alias „Nosliw“, ruft in seinem neuem Lied, mit dem klaren Titel „Nazis Raus!“, zum Protest gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und Antisemitismus auf.

“Es darf nie mehr passieren, dass Faschos je marschieren. Wir komm’n vorbei, um eure Demorouten zu blockieren.” heißt es in einer Textpassage.

Nosliw, österreichisch/senegalesischer Rheinländer und Heimatliebender will, dass sich die Menschen weiter mobilisieren: “Ich möchte mit dem Lied dazu beitragen, dass sich mehr BürgerInnen diesen Menschenfeinden friedlich aber entschlossen entgegenstellen. Jederzeit!”

Mit dem Song unterstützt der Künstler, unter anderem, das Bündnis “1. Mai Nazifrei”, das zu Massenblockaden gegen den geplanten Naziaufmarsch in Berlin mobilisiert.

Der Künstler stellt den Song “Nazis Raus!” im Vorfeld der Anti-Nazi-Proteste am 1. Mai kostenlos zum Download zur Verfügung.

soundcloud.com
“Nosliw - Nazis raus!” by Rootdown Records. Hosted on SoundCloud.com

Uns bleibt nichts weiter, als ein kräftiges Ausrufezeichen zu setzen. Also: !

An die Grünen: “Ihre Ansichten stinken zum Himmel”

Tuesday, den 25. August 2009
Die "Braune Karte" - ein duftender "Wunderbaum" im Kartenformat, der der Forderung für ein besseres Klima Nachdruck verleihen soll.

Die "Braune Karte" - ein duftender "Wunderbaum" im Kartenformat, der der Forderung für ein besseres Klima Nachdruck verleihen soll.

Der Braune Mob eV hat die “Braune Karte” an “Bündnis 90/Die Grünen” Stadtverband Kaarst sowie die Landesgeschäftsstelle NRW verliehen. In den Genuss dieser Auszeichnung kommen Organisationen oder Personen, die sich im Kontext von Rassismus durch ein besonders ignorantes Verhalten hervortun.

Die Grünen Kaarst hatten ein Wahlplakat verbreitet, das das Motiv eines Schwarzen Frauenhinterns, auf dem Weiße Frauenhände liegen, zeigt. Die Aufschrift lautet(e): “Es gibt nur einen Grund, Schwarz zu wählen”. Nach den ersten Protesten wurde das Plakat zwar zurückgezogen, dennoch gingen wenige Tage später noch Postkarten an Erstwähler mit demselben Motiv raus.

Im Blog des Braunen Mobs heißt es zu den Reaktionen (Stellungnahmen auf den jeweiligen Homepages) von Bündnis 90/Die Grünen auf die zahlreichen Proteste bezüglich der Plakatwerbung:

Dort -wie auch in deutschen Publikationen aus Soziologie und Politologie- besteht kein Diskussionsbedarf darüber, ob die Plakate sexistisch und rassistisch seien, und ob die Reaktionen aus den Ortsgruppen und der Parteispitze angemessen waren oder nicht.

Wir begrüßen die Verleihung der “Braunen Karte” vor allem, weil die Grünen sich -trotz der Hinweise- in den typischen Abwehrmechanismen winden und in diesem Sinne nicht zugeben wollen, dass ihr eigenes Verhalten schlicht und einfach rassistisch war/ist. Untermauert wird dies durch das Antwortschreiben, welches wir auf unseren offenen Brief erhielten (siehe Kommentare zum Blogeintrag “Offener Brief / ‘Es gibt nur einen Grund, Schwarz zu wählen’”- klick HIER).

Die Schreiben des Braunen Mobs, die als Begründung für die Verleihung der “Braunen Karte” an die Grünen Kaarst sowie die Grünen NRW rausgingen, könnt Ihr HIER -im Blog des Braunen Mobs- (klick) nachlesen.

Basketball “made in germany” gegen Rassismus

Saturday, den 18. July 2009

Vom 24. bis 26. Juli findet in diesem Jahr zum dritten Mal das “Made in Germany” Invitational im Heidelberger Olympiastützpunkt statt. Perspektivspieler, nominiert von ihren NBBL Coaches, werden mit Profi- und Nationalspielern zusammenkommen, um gemeinsam zu trainieren, zu diskutieren und -ganz einfach- Spaß zu haben.

Gekrönt wird das Ganze am Sonntag, den 26.7. ab 16.00 Uhr mit einem öffentlichen Abschlussspiel, bei dem zwei gemischte Mannschaften in der Spielhalle des USC Heidelberg gegeneinander antreten werden und mit dem die spieler.initiative basketball (SP.IN) als Veranstalter in Kooperation mit Brothers Keepers eV ein Zeichen gegen Rassismus und für Deutschland setzten möchte. Entsprechend wird es im Rahmenprogramm zum Spiel einige Enter- und Edutainment-Überraschungen. Wer die Möglichkeit hat, sollte vorbeikommen und gemeinsam mit uns eine Runde Basketball “made in germany” gegen Rassismus zelebrieren.

Mehr Infos

Nazis aus dem Takt bringen - die 10 Finalisten

Saturday, den 4. July 2009
NAZIS AUS DEM TAKT BRINGEN

NAZIS AUS DEM TAKT BRINGEN

Es ist soweit: Die Jury hat die 10 Finalisten des Bandwettbewerbes “Nazis aus dem Takt bringen” ermittelt und somit steht fest, welche Artists auf dem “Nazis aus dem Takt bringen”-Sampler vertreten sein werden. Drei von ihnen haben darüber hinaus die Chance, an dem großen Abschlusskonzert der Kampagne teilzunehmen… und wer das sein wird, liegt an Euch.

Bis zum 10. Juli kann auf myspace.com/myspacebandradar gevotet werden!

Mehr Infos auf myspace.com/nazisausdemtaktbringen

HIER (klick!) gibt es die Pressemeldung zu den 10 Finalisten zum Nachlesen.

Kurzfilm “Schwarzfahrer”

Saturday, den 27. June 2009

Im Grunde bereits ein Klassiker, weil aus dem Jahr 1992, ist der Kurzfilm “Schwarzfahrer” von Filmemacher Pepe Danquart. Mit dem Fokus auf die Thematik Rassismus und “Ausländerfeindlichkeit” inszeniert Danquart auf illustre Art und Weise eine Facette deutschen Alltags und erhielt dafür 1994 in der Sparte “Kurzfilm” einen Oscar. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass der Streifen heute nicht minder aktuell ist, widmen wir dem Ganzen einen Blogeintrag. Enjoy.

Aufruf gegen Abschiebung von Aliou S. - Mitmachen!

Monday, den 22. June 2009

Vor einigen Tagen veröffentlichte die Mobile Opferberatung auf ihrer Homepage einen offenen Brief an den Innenminister Sachsen-Anhalts Holger Hövelmann. Hintergrund ist die drohende Abschiebung von Aliou S. - unserer Meinung nach eine offensichtliche Schikane und Diskriminierung durch die zuständigen Behörden. Aliou S. wurde vor rund einem Jahr Opfer einer rassistischen Gewalttat, die Täter sind noch auf freiem Fuß und werden dies auch bleiben, sollte es tatsächlich zur Abschiebung kommen.

Ihr könnt Euch an dem Aufruf gegen die Abschiebung beteiligen, indem ihr den Brief kopiert und entweder per Post oder per Mail an den Innenminister schickt. Wir haben eine Vorlage des Briefes für Euch !HIER (klick)! als Worddokument hinterlegt. Für einen direkten Link zu Eurem externen Mailprogramm !klick (HIER)! Ansonsten findet ihr die Mailkontakte auch in der Briefvorlage, selbiges gilt für die Adresse.

Hier der offene Brief direkt zum Lesen:

Sehr geehrter Innenminister Holger Hövelmann,

mit Bestürzung haben wir zur Kenntnis genommen, dass Sachsen-Anhalt zum dritten Mal in Folge bundesweit den Spitzenplatz bei rechten und rassistischen Gewalttaten einnimmt. Gleichzeitig wird ein Opfer rassistischer Gewalt durch die Ihrem Ministerium unterstehenden Ausländerbehörden schikaniert, als „ängstlicher Ausländer“ beleidigt und nunmehr mit Abschiebung bedroht.

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