Initiator von Brothers Keepers (e.V.) und Vorstandsvorsitzender
MUSIK
Am I My Brother’s Keeper? (2005)
- One Vibe One Flow
- Will We Ever Know
- Bereit
Lightkultur (2001)
- Don’t Give Up
- Adriano (Letzte Warnung)
AKTIONEN u.a.
2008
- Auftritte und Konzerte (u.a.: Isny, Köln)
- Podien (u.a.: Köln - Eröffnung Interkulturelle Wochen “Transmigration/Transnationalität”)
- Podien/Diskussionen zum YES I AM!-Film (u.a.: Döbeln)
- Vertreter bei Brothers Keepers-Patenschaften im Rahmen der Aktion “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” (u.a. Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Werdau)
- Workshops (u.a. in Münster - Rap- u. Spoken Word)
2007
- Mitinitiator der Petition “Das Schweigen brechen - Rassismus und Sexismus im deutschen HipHop”
- Teilnehmer Pressekonferenz “HipHop - Quo Vadis?”/Berlin
- Auftritte und Konzerte (u.a.: Halle/Saale, Köln)
- Podien (u.a.: Würzburg/Thema “Fremd in der Heimat - Leben als Afrodeutscher)
- YES I AM!-Film (Protagonist) / Podien im Rahmen des Filmes (u.a.: Berlin, Köln)
- Vertreter bei Brothers Keepers-Patenschaften im Rahmen der Aktion “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” (u.a. Albert Schweitzer Gymnasium in Hürth)
- Teilnehmer Abschlussveranstaltung des Brothers Keepers HipHop- und Lyrikwettbewerbs
2006
- Auftritte und Konzerte (u.a.: Schwerin, Düsseldorf)
- Podien (u.a.: München/Thema: Multikulti. Braucht Europa eine Leitkultur?)
- Vertreter bei Brothers Keepers-Patenschaften im Rahmen der Aktion “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” (u.a. Studienseminar St. Augustin Weiden)
2001 - 2005
- Auftritte und Konzerte
- Schultour 2005 / Schultour 2002
- Vertreter bei diversen Patenschaften im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”
- Demo am 8. Mai 2005 in Berlin
- Anwesenheit bei der Gerichtsverhandlung zu dem rassistischen Überfall auf Jonas T.
- Konzert im Flüchtlingslager im Flüchtlingslager im Frankfurter Flughafen
LINKS
Adé Bantu: “Ich bin ein Brother’s Keeper, weil…” from brotherskeepers on Vimeo.


Lieber Herr Bantu,
vielen lieben und herzlichen Dank für deine Initialidee.
Dank Brothers Keepers, erlaubt es mir auch in der Schweiz endlich einmal auf Rassismus aufmerksam zu machen.
Danke !
Mit hochachtungsvollen Grüssen,
Nivin Anthony
Hallo Adé,
ich hoffe dir geht es gut inchallah. Ich möchte sagen dass ihr großartige Arbeit leistet. Nur hab ich das Gefühl ihr verrgesst manchmal wo alles anfing - in Dessau. Ich wohne in Wolfen-Nord ein ghettoähnlicher Teil der Stadt Wolfen. 20 km von Dessau entfernt. Hier ist zwar auch viel gegen Rechts da, aber der Rassismus ist Präsent. Sogar unter den vermeidlichen Gegnern. Man liest von Köln, von Hamburg aber sehr wenig von da wo es brennt nämlich hier. der braune Mob formiert und infiltriert sich hier. Wir reden nicht mehr nur von dummen Glatzen, nein, ich rede von einer ganzen Gesellschaft. Ich möchte gerne was tun. Nur bin ich zurzeit Student und hab wenig Geld und leider ist diese Welt, dieses System nur auf Geld aus. Inchallah das wird sich ändern wenn alle kämpfen. Nur müssen erstmal alle aufgeklärt werden. trotz Adriano, trotz den vielen anderen Opfern, die Menschen reden trotzdem in ihrem Alltagsrassismus-Slang weiter. Ich meine wie sollten Sie es auch anders lernen, wenn mittlerweile in jedem rap-Song (ich hab mir mal das Wort HipHop gespart, denn das ist es wahrlich nicht mehr!) das Wort “Nigger” oder “Kanacke” vorkommt. Ich hoffe die Menschen werden intelligenter. Ich möchte ihnen helfe nur weiß ich nicht wie. Ich hab nicht mal Hass auf sie. Sie tuen mir leid. Sie verpassen durch ihren Hass unzählige Möglichkeiten und Menschen, die wertvoler sind als jede Landesflagge.
Auf ein besseren Morgen
In diesem Sinne
Malik Hebbat
Hallo Adé,
ich habe den Film “Yes I Am!” gesehen und seitdem bin ich fasziniert. Fasziniert von der Tatsache, dass Sie einen Verein gegründet haben, der gegen den langsam zur Selbstverständlichkeit werdenden Alltagsrassismus in Deutschland kämpft. Auch ich will helfen, doch weiß ich nicht wie. Ich diskutiere oft mit Leuten und erzähle ihnen von Adriano, dessen Tod mich zutiefst schockiert hat.
Ich selbst habe braune Haut, mein Vater kommt aus Palästina und ist selbst sehr dunkel. Er erzählte mir auch schon schlechte Erfahrungen aufgrund seiner Herkunft und Hautfarbe gemacht zu haben, doch er beteuerte, nicht darauf zu hören, wenn Leute solche Sachen zu ihm sagten. Jedoch glaube ich nicht, dass so etwas spurenlos an jemandem vorbeigehen kann. Ich selbst erlebte es schon, dass Leute “Neger” zu mir sagten, obwohl ich nur braun bin und lockiges Haar habe…
Wie Malik unten schon sagte, Worte wie “Kanacke” oder “Neger” sind im alltäglichen Sprachgebrauch, ich toleriere das in keinster Weise. Ich habe schon so viel über die Kulturen schwarzer Menschen in Afrika gelesen und muss sagen, dass ich fasziniert bin von diesen Menschen. Ich kann es nicht verstehen, dass es Leute gibt, die dunkle oder schwarze Haut als “schmutzig” oder “minderwertig” sehen.
Der friedliche Kampf gegen Rassismus muss weitergehen, wie Robert Nesta Marley schon sagte “Legt euren Waffen nieder und hört Bob Marley”. Die Gitarre war seine Waffe und er hatte wahrlich einen Nerv getroffen mit seiner “Rebel Music”.
Auch Sie, Herr Bantu, kämpfen mit ihrer Musik, ich liebe Ihre Lieder und wie gesagt, der Film “Yes I Am!” hat mich fasziniert. Ich hoffe, dass ich in Zukunft auch an Demonstrationen, Workshops oder Aktionen teilnehmen werden kann.
Mit Freundlichen Grüßen
Hochachtungsvoll
Rami H.
Schön, dass es so engagierte Menschen gibt.