Archiv des Tags ‘Berlin’

Real Life: Deutschland - Die Doku

Friday, den 6. March 2009

Nach dem großen Erfolg und Zuspruch auf der Tour des Youngstartheaters mit dem Stück “real life: Deutschland” (klick HIER) ist nun in Zusammenarbeit mit Nancy Mac Granaky-Quaye eine Dokumentation entstanden. Die junge Filmemacherin begleitete die Youngstars über ein Jahr und war mit der Kamera nicht nur während der Aufführungen dabei sondern auch bei den Proben - hinter den Kulissen.

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AGG-Urteil: “Muttersprache Deutsch” als Stellenanforderung ist diskriminierend

Wednesday, den 25. February 2009

Presseerklärung des Antidiskriminierungsnetzwerkes Berlin

Am 11.02.2009 hat das Arbeitsgericht Berlin der Schadensersatzklage von Frau L. gegen eine internationale
Kunstinstitution in Berlin wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in erster
Instanz stattgegeben.

Frau L. hatte sich auf eine Stelle beworben, allerdings vor Beendigung des Bewerbungsverfahrens eine
Absage erhalten. Auf Nachfrage erhielt sie eine schriftliche Begründung, in der es hieß, man habe sie nicht
genommen, weil sie keine „deutsche Muttersprachlerin“ sei. Frau L. hat sich daraufhin an das
Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (ADNB des TBB) gewandt. Schriftliche Klärungsversuche und Interventionen u.a. durch die „Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS)“ scheiterten. Daraufhin verklagte Frau L. die Kunstinstitution.

HIER die gesamte Pressemeldung als pdf-Dokument.

Black History Month

Saturday, den 17. January 2009

Der Februar gilt in den USA und in vielen anderen Ländern als ein Monat der Schwarzen Geschichte und Kultur. Auf zahlreichen Veranstaltungen gilt es, den Fokus bewusst auf Schwarze Menschen zu richten, um abseits der gängigen Klischees, einerseits positive Identifikationsmöglichkeiten für Afros zu schaffen und andererseits ganz allgemein über die Geschichte, Kultur sowie den gesamtgesellschaftlichen Beitrag der afrikanischen Diaspora zu informieren und ebendies zu würdigen.

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Kurzfilmreihe “Filme gegen Nazis”

Friday, den 15. August 2008

Info von Nosliw:

Kurzfilmreihe “Filme gegen Nazis”

Hey ho!
Diese Mail erreichte mich vor kurzem und ich will sie euch natürlich nicht vorenthalten.

HINKOMMEN!

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Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Engagierte,

wir laden Euch herzlichst ein zur Kurzfilmreihe “Filme gegen Nazis”

am Freitag, 15. August zwischen 15 - 19 Uhr und
am Samstag, 16. August, 11 - 19 Uhr

in die Container unserer Ausstellung entlang der Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin Mitte.

Gezeigt werden unter anderem im Geschichtscontainer “Berlin Ecke Volksbühne” von Britta Wauer und der Dokumentarfilm “Was bleibt” von Gesa Knolle und Birthe Templin.

In den beiden anderen Containern haben wir dokumentarisches, witziges und unglaubliches zusammengefasst: so sind Filme und Beiträge über die neuen NPD-Frauen zu sehen, Duffy Duck im Kampf gegen Nazis und wie NPD-Funktionäre sich die Zusammenarbeit mit dem Iran vorstellen.

Wir freuen uns auf Euer kommen!

Mit lieben Grüßen,
Lilian
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Nur nochmal zur Info:
In der Rosa-Luxemburg-Strasse befindet sich ja immer noch dieser Nazi-Fanartikel-Laden TØNSBERG, der von der Anwohnerinitiative Mitte gegen Rechts mit viel Liebe und Phantasie bekämpft wird.

Mehr Info unter: http://mittegegenrechts.blogspot.com

Bis gleich, euer Nosliw…

GangwayBeatzBerlin

Saturday, den 21. June 2008

RAP VON DER STRASSE FÜR DIE STRASSE
Jugendliche von Gangway e.V. produzieren ein HipHop-Album

Im Mai 2008 erschien das erste HipHop-Album des GangwayBeatzBerlin-Projektes. Beteiligt waren und sind sowohl Profis als auch Jugendliche aus den Straßenszenen, die mit der Produktion zeigen, dass HipHop auch abseits frauenfeindlicher und gewaltverherrlichender Texte funktioniert.

Die gegenwärtigen Entwicklungen im HipHop (siehe auch unsere Aktion “Das Schweigen brechen”) - vor allem die primär über die Medien vermittelten Klischees des “Gangster-Daseins” der Rapper - werden zunehmend von den Jugendlichen verinnerlicht und kopiert. Dem möchte der Berliner Verein Gangway entgegenwirken. In der Pressemeldung heißt es dazu:

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“And the winner is…”

Sunday, den 15. April 2007

Preisverleihung zum Brothers Keepers HipHop- und Lyrikwettbewerb

Am 26. März war es endlich soweit: Zum Finale des Brothers Keepers HipHop- und Lyrikwettbewerbs und vor dem Hintergrund der Woche der Solidarität mit den gegen Rassismus und Rassendiskriminierung kämpfenden Völkern hatte Brothers Keepers e.V. in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung zum exklusiven Abschlussevent mit Preisverleihung und Podiumsdiskussion in die Berliner Stiftungsräume geladen. Durch das Programm führten Hadnet Tesfai von Radio Fritz und Mekonnen Mesghena von der Heinrich Böll Stiftung. Jazzsängerin Chinaza sorgte gemeinsam mit Pianist Sebastian Weiß für die musikalische Unterhaltung und Essy Agboli-Gomado vom Verein Brücke zu Togo bewirtete die rund 60 Gäste mit afrikanischen Spezialitäten.

Anlässlich des 21. März, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung und dem Welttag der Poesie, hatte Brothers Keepers e.V. dazu aufgerufen, kreativ seine Stimme gegen “Rassenhass” und Diskriminierung und für ein faires Miteinander zu erheben. Im Rahmen des großen Brothers Keepers HipHop- und Lyrikwettbewerbs konnten selbst produzierte HipHop-Tracks und/oder Gedichte eingeschickt werden. Von Mitte Dezember 2006 bis Mitte Februar 2007 erreichten uns über 200 HipHop-Tracks und Gedichte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Jury, Schauspielerin Katja Riemann, Schauspieler Birol Ünel, Dr. Thomas Wohlfahrt (Literaturwerkstatt Berlin), Christian Bangel (Die Zeit Zünder), Marc Leopoldseder (Juice-Magazin), HipHop-Artist Clueso sowie die Brothers Keeper Torch, Denyo und Germ, hatte in den Kategorien “HipHop” und “Lyrik” jeweils die Qual der Wahl.

Vor der offiziellen Preisverleihung galt es jedoch ernstere Töne anzuschlagen. In ihren Eröffnungsreden betonten sowohl Brothers Keepers Initiator Adé Bantu als auch Claudia Lohrenscheit vom Deutschen Institut für Menschenrechte sowie die Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, wie wichtig es sei, kontinuierlich etwas gegen Intoleranz und Rechtsextremismus zu tun. Die Medien berichteten immer nur dann, wenn es einen “grausamen” Aufhänger gebe, dabei seien Rassismus und Diskriminierung noch immer Alltag in Deutschland.

Diskussion

Unter dem Titel “Kreativer Widerstand im Zeitalter der Volksverstummung” diskutierten im Anschluss Anetta Kahane, Katja Riemann, Birol Ünel, Adé Bantu und Torch passend zum Leitgedanken der Veranstaltung. Katja Riemann wies darauf hin, dass es vor allem die Künstler sein müssten, die mit “kreativem Widerstand” unbequeme Wahrheiten ansprechen und Birol Ünel forderte von jedem Einzelnen ein drastischeres Eintreten gegen Rassismus: “Ich bin da eher Rockn Roller!” Hip Hop-Legende Torch, der selbst beim Einkaufen, CDs von ambitionierten Rap-Artists zugesteckt bekommt, ließ sich darüber aus, dass er Zeilen wie “Wir ficken die Charts” nicht mehr hören könne und appellierte an junge Künstler, mehr Inhalte in ihre Texte zu bringen - und das nicht nur, weil er als Zuhörer endlich wieder ernst genommen werden wolle.

Dass es auch anders geht, wurde bei der anschließenden Preisverleihung deutlich. So heißt es im Siegertrack “Meine Leute” von Crunch Time und Killomark: “Es geht an alle Leute in diesem Land / Steht auf, seid stark, wehrt euch / Denn es ist Zeit für Widerstand / Ihr müsst aufstehen, rausgehen, die Faust heben / Bis sie merken, dass wir alle hier gemeinsam zu Haus leben.” Das Siegergedicht “Vaterland” von der 24-jährigen Österreicherin Maria Elisabeth Grundner trieb Laudatorin Katja Riemann sogar die Tränen in die Augen. Als Preis gab es für die Gewinner jeweils ein kunstvolles Bild des international bekannten nigerianischen Malers Chidi Kwubiri im Wert von 600 Euro und eine von den Juroren signierte Urkunde.

Preisverleihung

Die Gewinner auf einen Blick…

    Kategorie “Hip Hop”

  • 1. Platz: Meine Leute von Crunch Time & Killomark
  • 2. Platz: Willkommen in Ghana von Quichotte & Flo
  • 3. Platz: Mach Dir Ein Bild von Slow Mo, re-bug und DJ Madlock
  • Kategorie “Lyrik”

  • 1. Platz: Vaterland von Maria Elisabeth Grundner
  • 2. Platz: es war März von Constanze Sannemüller
  • 3. Platz: Vom “Er” zum “Du” von Torsten Jäger


… demnächst auch wieder zum Anhören und Lesen