Alle reden über Haiti. Und das ist richtig.
Friday, den 15. January 2010“Haiti darf nicht erst zum Trend werden, wenn es zu spät ist!” Für Torch, der Familie und Freunde in Haiti hat, ist klar, dass jetzt gehandelt werden muss - sofort. Er fragt: “Was macht Herr Westerwelle eigentlich in Asien? Außenpolitik findet doch gerade auf Haiti statt.”
Auf www.marasa.org, ein Hilfsnetzwerk für Haiti, bei dem Torch sich selbst engagiert, gibt es eine Auflistung von Organisationen und Konten, an die gespendet werden kann.
Und Torch ruft dazu auf, es ihm nachzumachen, zu telefonieren; beim Auswertigen Amt, den FDP und CDU-Zentralen anzurufen und Fragen zu stellen (Kontakte siehe unten): Wie kann man helfen? Wo und wie sind/werden die Hilfsstationen in Haiti aufgestellt sein? Was geschieht langfristig? “Fragt nach, was genau unternommen wird, um Haiti zu helfen. Umso mehr Interesse, desto eher und mehr wird geholfen.”
Ansprechpartner sind auch Paketdienste wie UPS oder DHL. Wie lassen sich Hilfspakete nach Haiti schicken? Gibt es eine zentrale Sammelstelle für Hilfspakete? Wie können Pakete verschickt werden, die für eine bestimmte Person/Adresse bestimmt sind?
Die gesammelten Informationen lassen sich über das Internet streuen. Auf Plattformen wie Facebook oder Twitter finden sich jede Menge Seiten, Gruppen und Tweets zum Thema.
Die Politik muss sich interessieren, Deutschland muss sich interessieren – langfristig. Die Nachhaltigkeit der Hilfe ist entscheidend. Haiti, eines der ärmsten Länder der Welt, droht der absolute Kollaps.
Die ohnehin marode Infrastruktur des Landes ist komplett zusammengebrochen. Jedes zweite Haus ist zerstört, darunter nicht nur das UN-Gebäude und der Präsidentenpalast, sondern auch Krankenhäuser und Polizeireviere. Es gibt kein sauberes Wasser und keine Nahrung. Die medizinische Versorgung ist nicht gewährleistet, es droht der Ausbruch von Seuchen.
Die Zeit läuft (ab).
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