Archiv des Tags ‘Rap’

Rap for Q-rage Vol. II

Wednesday, den 9. July 2008

Rap for Q-rage Vol. IIAm 3. Juli erschien die CD “Rap for Q-rage Vol. II”. Produziert von Florian Steindle mit den Berliner Rappern “Gozpel”, “Profit”, “Jeffrey John”, “Hass” und “Junior Jero”, ist die CD ganz klar “kein Ergebnis von pädagogisch angeleiteten Workshops” sondern ein deutliches Statement von Jugendlichen, die etwas zu sagen haben: Die fünf Rapper (zwischen 16 und 20 Jahren) sind die Gewinner des “Rap-Contest 2007″, den die Bundeskoordination von “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” im Dezember gemeinsam mit der Street-Dance-Connection in Berlin veranstaltet hatte.

“Rap for Q-rage Vol II” ist in der Geschäftsstelle von “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” erhältlich und/oder steht zusätzlich als Download unter www.schule-ohne-rassismus.org bereit.

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Nas - Be A N* Too

Saturday, den 21. June 2008

Als Nas im Herbst 2007 öffentlich ankündigte, sein kommendes Album (VÖ 15.7.) “Nigger” zu nennen, löste er damit weltweite Proteste aus und zog den Zorn vieler Schwarzer Bürgerrechtler auf sich. So kritisierte der US-amerikanische Politiker und Baptistenpfarrer Jesse Jackson als einer der ersten die Wahl des Albumtitels als moralisch anstößig und gesellschaftlich geschmacklos. “Er sollte sein Talent nutzen, um Menschen zu inspirieren und nicht, um sie zu degradieren”, äußerte sich der berühmte Prediger. In einem MTV-Interview reagierte Nas auf die Kritik: “Wenn Cornell West ein Album mit dem Titel ‘Nigger’ rausbringen würde, wüsste jeder, dass er etwas Intellektuelles zu sagen hat. Jeder, der denkt, ich werde etwas von mir geben, das nicht intellektuell ist, nennt mich Nigger.”

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GangwayBeatzBerlin

Saturday, den 21. June 2008

RAP VON DER STRASSE FÜR DIE STRASSE
Jugendliche von Gangway e.V. produzieren ein HipHop-Album

Im Mai 2008 erschien das erste HipHop-Album des GangwayBeatzBerlin-Projektes. Beteiligt waren und sind sowohl Profis als auch Jugendliche aus den Straßenszenen, die mit der Produktion zeigen, dass HipHop auch abseits frauenfeindlicher und gewaltverherrlichender Texte funktioniert.

Die gegenwärtigen Entwicklungen im HipHop (siehe auch unsere Aktion “Das Schweigen brechen”) - vor allem die primär über die Medien vermittelten Klischees des “Gangster-Daseins” der Rapper - werden zunehmend von den Jugendlichen verinnerlicht und kopiert. Dem möchte der Berliner Verein Gangway entgegenwirken. In der Pressemeldung heißt es dazu:

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