Archiv des Tags ‘USA’

Karikaturenstreit in den USA

Friday, den 20. February 2009

Umstrittene Karikatur (AP/NY Post)

Umstrittene Karikatur (AP/NY Post)

Für Aufregung in den USA sorgt derzeit eine Karikatur, die am 18. Februar in der New York Post veröffentlicht wurde. Sie zeigt zwei Polizisten, die gerade einen Affen erschossen haben. Dieser liegt blutend auf dem Boden und einer der Polizisten äußert sich: “Sie müssen einen anderen finden, der das neue Konjunkturpaket verfasst.” Die Karikatur verweist auf zwei Ereignisse: das von Obama stammende und soeben verabschiedete Konjunkturpaket und die Erschießung eines Schimpansen im US-Bundesstaat Connecticut, der eine Frau und einen Polizisten angegriffen hatte.

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Black History Month

Saturday, den 17. January 2009

Der Februar gilt in den USA und in vielen anderen Ländern als ein Monat der Schwarzen Geschichte und Kultur. Auf zahlreichen Veranstaltungen gilt es, den Fokus bewusst auf Schwarze Menschen zu richten, um abseits der gängigen Klischees, einerseits positive Identifikationsmöglichkeiten für Afros zu schaffen und andererseits ganz allgemein über die Geschichte, Kultur sowie den gesamtgesellschaftlichen Beitrag der afrikanischen Diaspora zu informieren und ebendies zu würdigen.

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Rassismus ist Alltag…

Saturday, den 17. January 2009

… dies stellte “überraschenderweise” nun auch ein Forscherteam der Yale University in New Haven fest. In einem Experiment wiesen sie nach, dass Rassismus zwar öffentlich geächtet werde, im individuellen alltäglichen Verhalten allerdings nach wie vor präsent sei. Die Ursache: Viele Weiße überschätzten ihr eigenes antirassistisches Engagement. Nach Meinung der Forscher müsste dieses Missverhältnis zwischen gefühltem und gelebten Antirassismus stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden.

Nun, unserer Meinung nach ist es zunächst notwendig, anzuerkennen, dass Rassismus kein Problem der Schwarzen sondern der Weißen ist. Wer als Weißer authentisch antirassistisch sein will, muss sich zwangsläufig erst einmal mit den eigenen Privilegien auseinandersetzen, um auf diese Weise die eigenen rassistischen Verhaltensweisen zu erkennen. Nur so ist es möglich, effektiv gegen Rassismus anzugehen. Aber dies nur mal so als Tipp am Rande…

Mehr zu dem bahnbrechenden Experiment u.a. auf:

YES WE CAN! …und noch was!

Friday, den 7. November 2008

Barack Obama ist der erste Schwarze Präsident der USA - rund 45 Jahre nach dem Beginn der Bürgerrechtsbewegung in den Staaten scheint es geschafft: Eine Schwarze Familie zieht ins Weiße Haus ein. Auch die deutschen Medien überschlagen sich förmlich in ihrer Berichterstattung, leider nicht ohne Verfehlungen. Anlass genug, um von unserer Seite auf einige Aspekte hinzuweisen:

1. Bereits im Vorfeld der Wahl war immer wieder vom “farbigen” Präsidentschaftskandidaten Obama die Rede. Deshalb nochmals für alle: ES GIBT KEINE FARBIGEN! Farbig ist ein Euphemismus, eine vermeintliche Verschönerung von “Schwarz”. Denn genauso wenig wie Weiße Menschen tatsächlich weiß sind (sondern eher rosa), sind Schwarze Menschen tatsächlich schwarz. “Schwarz” und “Weiß” sind politische Begriffe, die auf gesellschaftliche Handlungsweisen und soziale Konstruktionen hinweisen. Wir werden nicht als Schwarze und Weiße Menschen geboren, sondern im Laufe unseres Lebens dazu gemacht - und zwar im Kontext rassistischer Praxen. Entsprechend gibt es Farbige genauso wenig wie grün-lila gestreifte, gelb-rot gepunktete oder blau-orange karierte Menschen.

Nähere Infos, warum es keine Farbigen gibt, findet ihr HIER!

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Obama Songs

Wednesday, den 22. October 2008

Kaum ein US-Präsidentschaftskandidat hatte jemals solch einen musikalischen Support wie Barack Obama. Im Internet kursieren zahlreiche Clips von bekannten und weniger bekannten KünstlerInnen, die die Amerikaner dazu aufrufen, ihre Stimme im November Obama zu geben. Wir haben für Euch eine kleine Auswahl zusammengestellt:

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Nas - Be A N* Too

Saturday, den 21. June 2008

Als Nas im Herbst 2007 öffentlich ankündigte, sein kommendes Album (VÖ 15.7.) “Nigger” zu nennen, löste er damit weltweite Proteste aus und zog den Zorn vieler Schwarzer Bürgerrechtler auf sich. So kritisierte der US-amerikanische Politiker und Baptistenpfarrer Jesse Jackson als einer der ersten die Wahl des Albumtitels als moralisch anstößig und gesellschaftlich geschmacklos. “Er sollte sein Talent nutzen, um Menschen zu inspirieren und nicht, um sie zu degradieren”, äußerte sich der berühmte Prediger. In einem MTV-Interview reagierte Nas auf die Kritik: “Wenn Cornell West ein Album mit dem Titel ‘Nigger’ rausbringen würde, wüsste jeder, dass er etwas Intellektuelles zu sagen hat. Jeder, der denkt, ich werde etwas von mir geben, das nicht intellektuell ist, nennt mich Nigger.”

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